Cadenza Zoetermeer

Pressefächer Hagemeister

Neustrukturierung des Einkaufsviertels „Cadenza“
Lebendiger Platz mit Höhenunterschieden

Zoetermeer, 10. August 2018. Erst Bauerndorf, dann anonyme Entlastungsstadt, jetzt fast mit Den Haag verwachsen – die Gemeinde Zoetermeer vor den Toren der drittgrößten Stadt der Niederlande hat eine erstaunliche Wandlung hinter sich. Seit den 1970ern wird sie stetig ausgebaut – die letzte Erweiterung ist dabei die Einkaufs- und Restaurantmeile „Cadenza“, deren Pflaster die Hagemeister-Sortierung Colorado ziert.

Klein aber fein – so lässt sich die Gemeinde Zoetermeer am besten beschreiben. In 30 Minuten ist man in Rotterdam, in 20 in Den Haag. In Zoetermeer ist von dem wuseligen Treiben der Großstädte nichts zu spüren. Viele Familien leben hier, die Bebauung besteht meist aus Ein- und kleineren Mehrfamilienhäusern, große Wohnblöcke sind die Ausnahme. Der Nordwesten der Gemeinde ist unbebaut, hier sind weite Polder Zeichen dafür, dass das Meer nicht mehr weit ist. Viele Familien, die hier leben, pendeln in die nahegelegenen Großstädte oder arbeiten in den großen IT- und Telekommunikations-Unternehmen der Stadt. Für sie wurde die Gemeinde Stück für Stück ausgebaut – der letzte dieser Bauabschnitte ist das Viertel „Cadenza“.

Höhenunterschiede als Herausforderung

Theater, Kino, Restaurants und diverse Geschäfte reihen sich aneinander. Das Viertel ist lebendig, Jung und Alt kommen hier zusammen. Damit die Autos die Straßen der Stadt nicht übermannen, hat die Gemeindeverwaltung für verschiedene Parkmöglichkeiten gesorgt. Eine der Parkgaragen ist direkt unter dem Cadenza-Platz, was auch die besondere Herausforderung an die Landschaftsarchitekten darstellte: „Die größte Schwierigkeit bestand darin, die Höhenunterschiede zwischen der Parkgarage und dem Platz für die Besucher auszugleichen“, sagt Ronald Verheul von Landschapsarchitecten Copijn in Utrecht, der das Projekt mitgestaltet hat. Mithilfe von Rampen und Treppen wurde dieses Problem gelöst, die Autos können die Parkgarage problemlos nutzen, Fußgänger haben die Möglichkeit, sich frei über den Platz bewegen zu können.

Grüne Oase in der Mitte

„Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht“, resümiert Verheul, „vorher gab es hier nur Sand und Beton, der Platz war nicht attraktiv.“ Nach der Umgestaltung öffnet sich den Besuchern ein weiter Raum, der in der Mitte durch eine kleine grüne Oase Leben in das Einkaufsviertel bringt. Die klaren Linien des Platzes greifen die Architektur der Gebäude rings um ihn auf und verschmelzen zu einer Einheit.

Leichte Besandung erweckt Platz zum Leben

Auch farblich wirkt der Platz harmonisch und aufeinander abgestimmt. Die Schattierungen der Geschäftsfassaden und der rostroten, teils in bläuchlichen und braunen Tönen changierenden Hagemeister-Sortierung Colorado harmonieren gekonnt miteinander. Das Pflaster schimmert durch die leichte Besandung zusätzlich und wird so zum Leben erweckt. Mit dem Hagemeister-Pflasterklinker ist es der Gemeinde und den Landschaftsarchitekten gelungen, eine Strukturierung des Platzes zu erreichen und ihn gleichermaßen aufzuwerten, sodass er für Besucher und Betreiber der umliegenden Geschäfte gleichermaßen attraktiv ist.

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2018-08-10T12:46:43+00:00