Cheeeese!

Unsere Tipps für gute Handyfotos

– inklusive Checkliste zum Download

von Diana Armatage Kennt ihr das auch? Ihr habt die Möglichkeit, euer Unternehmen mit einem spannenden Thema in der Fachpresse zu platzieren, aber es gibt außer ein paar Produktfreistellern kein vernünftiges Bildmaterial? Tja, das war es dann wohl mit einer tollen Veröffentlichung – oder doch nicht? Wir zeigen euch, wie ihr eure Marke mit wenig Aufwand und einfachen technischen Mitteln ablichtet, wenn ihr um gutes Bildmaterial – ob für Print oder Social Media – verlegen seid. Klar, so ein professionelles Fotoshooting ist eine super Sache – aber meist auch eine teure, für die Unternehmen häufig kein Budget locker machen. Außerdem kann so ein Fototermin ein echter Zeitfresser sein – und Zeit ist bekanntlich ein kostbares Gut.
Deshalb: Smartphone schnappen und los geht’s! Die Bildqualität moderner Smartphones, ob Android oder Apple, ist in jedem Fall ausreichend. Ihr müsst nur darauf achten, dass die Bildauflösung möglichst hoch ist, um keine Pixelpampe zu produzieren – bitte überprüft in den Einstellungen eurer Kamera, ob hier alles in Butter ist. Und bitte nicht zoomen! Denn das ist ein echter Pixelkiller. Falls euer Handy bereits eine HDR-Funktion besitzt (High Dynamic Range), seid ihr gut beraten, diese zu aktivieren. Sie sorgt mit einer automatischen Software-Berechnung dafür, dass zu helle oder zu dunkle Bereiche optimiert werden.
 

Apropos Butter: Ist das Objektiv frei von Brötchenkrümeln und Fingerpatschern? Auch das solltet ihr checken, bevor es heißt „Cheese!“ Denn wenn der Käse das Motiv trübt, habt ihr doppelt und dreifache Arbeit. Was ihr ebenfalls aktivieren könnt und für den Anfang vielleicht auch solltet, ist die Rasteransicht der Kamera – das funktioniert auch über die entsprechende Option in den Einstellungen. Dadurch wird das Bild in neun gleich große Quadrate unterteilt, und ihr seht direkt, ob das Motiv im Fokus platziert und gerade ausgerichtet ist.

Dies zu den technischen Voraussetzungen. Habt ihr alle Punkte abgehakt (👉 hier  findet ihr übrigens eine kostenlose Checkliste zum Download), geht`s ans Eingemachte, sprich: die Wahl des Motivs. Hier solltet ihr möglichst zehn bis zwölf verschiedene auswählen und mit Quer- und Hochformaten variieren. Außerdem müsst ihr auf die Lichtverhältnisse achten: Nutzt statt des Blitzes lieber natürliches Licht und schaut, dass ihr beispielsweise die Sonne immer im Rücken habt. Ansonsten ist das Motiv überbelichtet und eigentlich fast nicht mehr zu reparieren. Ein No-Go sind auch herumliegende Verpackungen, Werkzeuge etc. Es muss nicht aussehen wie bei Schöner Wohnen. Aber leere Trinkflaschen, Kehrbesen oder ausgediente Eimer haben im Hintergrund nichts zu suchen.

Übrigens ist beim Fotografieren eine ruhige Hand gefragt, um das Objekt gerade einzufangen und nicht zu verwackeln. Wer hier unsicher ist, dem legen wir ein Stativ ans Herz – das hat kaum Gewicht, kann überall mit hingenommen werden und kostet nicht viel.

Also: Traut euch! Klar, professionelle Shootings haben ihre Berechtigung und liefern in der Regel auch Top-Ergebnisse. Aber sie kosten viel Geld, noch mehr Zeit und sind einfach nicht mal eben so gemacht. Da ist das Smartphone eine echte Alternative: Ihr habt die Abwicklung selbst in der Hand, das Arbeitsgerät kostet euch nichts und ihr erreicht das Ziel schnell und auf direktem Weg, ohne Angebotsphase, Briefing, Abstimmung und all den anderen bürokratischen Kram.
 

Und wenn’s doch mal hakt, sind wir von presigno ja nicht weit😊 Kontaktiert uns einfach zum Thema. Wir leisten gern erste Hilfe und sind auch sonst zu allen Schandtaten bereit. In diesem Sinne: Cheeeese!